Bewegungsmelder

Bewegungssensor

Bewegungsmelder © Federico Rostagno/Shutterstock.com

Leuchten mit Bewegungsmelder schalten sich automatisch ein, sobald jemand in ihren Erfassungsbereich eintritt. Besonders praktisch ist dies natürlich im Außenbereich, wo Gäste auf diese Weise sicher zur Haustür geleitet und Einbrecher abgeschreckt werden. Zahlreiche Bewegungsmelder erlauben es, die Leuchtdauer nach dem automatischen Einschalten und zahlreiche weitere Parameter gezielt einzustellen.

In den Innenräumen, beispielsweise Flur, Keller und Garage, gibt es ebenfalls immer mehr Leuchten mit Sensor. Der Bewegungsmelder ist meist schon integriert, kann aber in vielen Fällen auch gesondert erworben und hinzugeschaltet werden. Hierbei ist stets auf die Kompatibilität der Produkte (verschiedener Hersteller) zu achten!

Wie funktionieren Bewegungsmelder?

Der klassische Bewegungsmelder registriert sich bewegende Menschen anhand deren Wärmestrahlung, welche er über das fürs menschliche Auge unsichtbare infrarote Licht erkennt. Mit 37 Grad Celsius Körpertemperatur sind Menschen deutlich wärmer als ihre Umgebung, zumindest in unseren Breitengraden. Wenn sich die Wärme in einem Teil des aus Reichweite und Erfassungswinkel gebildeten Erfassungsbereichs plötzlich stark ändert, wird das Licht unverzüglich eingeschaltet. Bewegungsmelder mit Infrarot-Sensoren arbeiten ‚passiv‘, womit gemeint ist, dass sie keine Wellen aussenden, um Objekte zu erkennen, wie beispielsweise Radargeräte.

Bewegungsmelder für Innenleuchten

In den wärmeren Innenräumen funktioniert das Registrieren von Bewegungen über Infrarot-Sensoren weniger zuverlässig. Hier kommen meist sog. ‚aktive‘ Bewegungsmelder zum Einsatz, die hochfrequente elektromagnetische Wellen oder Ultraschallwellen aussenden, die die fortwährend veränderte Position der sich bewegenden Menschen (und Tiere) registrieren und aus den gewonnenen Daten auf Bewegungen schließen.

Innenleuchten mit Bewegungsmelder sind beispielsweise dann praktisch, wenn man mit vollen Händen in die Waschküche oder die Garage kommt und nicht ablegen möchte, um das Licht einzuschalten. Auch bei nächtlichen Gängen zur Toilette hat sich die Technologie bewährt, wobei hier eher eine gedämpfte Beleuchtung zu empfehlen ist. Optisch sind viele Bewegungsmelder-Modelle, die nicht direkt in der Leuchte integriert sind, kaum von einem Standard-Lichtschalter an der Wand zu unterscheiden.

Flexible Einstellmöglichkeiten für Bewegungsmelder

Zu den wichtigsten Eckdaten für die Bewegungserfassung zählen der Erfassungswinkel und die Reichweite, aus welcher sich der Erfassungsbereich ergibt. Beide Werte lassen sich bei zahlreichen Bewegungsmeldern genau einstellen. Auch die Leuchtdauer ist von zentraler Bedeutung, wobei üblicherweise Werte zwischen wenigen Sekunden und einigen Minuten einstellbar sind. Natürlich kann meist auch eingestellt werden, ab welcher Uhrzeit bzw. ab welcher Umgebungshelligkeit der Sensor aktiviert werden soll. Manche Bewegungsmelder werden mit Dimmern kombiniert, um auch die Helligkeit bzw. deren Verlauf genau festlegen zu können.