Den Garten beleuchten: Trends 2016

Solarleuchten

Gartenbeleuchtung ©Grisha Bruev /Shutterstock.com

Der Anteil von Außenleuchten am Gesamtgeschäft mit Beleuchtung steigt seit vielen Jahren. Dank der gut gegen die Witterung geschützten Lichtbringer lässt sich der Garten auch nach Sonnenuntergang bestmöglich genießen. Schöne Gartenleuchten erweitern den Wohnraum nach außen hin, vor allem in den warmen Frühlings- und Sommermonaten ein großer Gewinn. Aber auch an regnerischen Abenden erfreut man sich an den Lichtern, die die schönsten Stellen des Gartens beleuchten und für Sicherheit an den wichtigen Passagen sorgen. Worauf ist zu achten, wenn man seinen Garten beleuchten möchte?

Welche Gartenleuchten liegen 2016 im Trend?

Leuchtendesign: Welche Hauptströmungen gibt es?

Leuchten Trend © Olivier Le Moal/Shutterstock.com

Energiesparen gewinnt weiterhin an Bedeutung, denn Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind zum gesellschaftlichen Konsens avanciert. Zudem sitzt das Geld nicht mehr so locker in der Tasche wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Immer mehr Außenleuchten verwenden daher LED-Lampen als Leuchtmittel. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Lichtverteilung wesentlich genauer und auf vielfältigere Weise definieren lässt. Denn gerade im Außenbereich besteht bei übereilter Planung das Risiko, dass zu viele elektrische Lichter zum Störfaktor werden; wenn nicht für die Menschen, dann für die Tiere. Auch die Insekten freuen sich, denn LED-Gartenleuchten produzieren kaum UV-Licht, dass sie in ihrer Orientierung stört. Weniger tote Insekten sammeln sich auf der Lampenoberfläche an. Im Interesse eines möglichst tierfreundlichen Gartens sollte die Beleuchtung zudem nicht die ganze Nacht brennen, insbesondere, wenn sie direkt auf Bäume oder große Sträucher gerichtet ist, in denen tagaktive Tiere nachts schlafen müssen.

Stetig verbessert werden auch Solarleuchten, die dank der kostenlosen Sonnenenergie keine Stromkosten verursachen. Praktisch: Die Solarleuchten müssen nicht verkabelt werden und sind daher mobil! Man kann sie also stets dort platzieren, wo es gerade besonders schön blüht – vorausgesetzt, genug Tageslicht fällt ein. Falls sich die Sonne aber hinter den Wolken verbirgt, fehlt oftmals die Energie für eine mehrstündige Lichtabgabe. Mittlerweile gibt es auch Gartenleuchten, die sowohl über ein Solarpanel als auch über einen Stecker fürs Stromnetz verfügen, um das stets perfekte Lichtergebnis mit möglichst geringem Stromverbrauch zu erreichen.

Die Gartenbeleuchtung planen: Tipps professioneller Lichtplaner

Lichtplaner raten dazu, sich den Garten wie eine Theaterbühne mit Hintergrund, Mittelbereich und Vordergrund vorzustellen. Hierbei sollte man gleich überlegen, wo man sich am liebsten aufhält und welche Blickrichtung häufig ist. Durch Lichter in der Dunkelheit vergrößert sich der Bereich des Gartens, der nicht nur in warmen Sommernächten als erweiterter Wohnraum betrachtet werden kann.

Da es ringsum dunkel ist, können bereits wenige Gartenleuchten wahrhaft magische Lichteffekt hervorbringen. Ganz wichtig ist es jedoch, sich vor der Installation einen genauen Plan zu machen, in dem alle Leuchten in Beziehung gesetzt werden. Ansonsten reicht die Verkabelung womöglich nicht aus, was zu aufwendigen Nacharbeiten führen kann. Wichtig ist es, dass die Kabel mindestens 60 cm tief verlegt werden, damit sie beim Pflanzen nicht von einem Spaten durchtrennt werden.

Es geht auch um die Sicherheit!

Gerade die Wege und Treppen sollten nicht nur unter ästhetischen Gesichtspunkten, sondern im Hinblick auf die Sicherheit beleuchtet werden. Als Wegeleuchten haben sich vor allem Pollerleuchten, Gartenlaternen und Kandelaber bewährt. Treppenstufen sollten von der Seite her oder von unten angeleuchtet werden, damit sie beim Heruntersteigen optimal wahrgenommen werden können.

Bewegungsmelder, Zeitschaltuhren und Dämmerungsschalter sind bewährte Hilfsmittel, wenn man die Gartenbeleuchtung auch als Diebstahlschutz einsetzen möchte. Selbst wenn professionelle Diebe sich hiervon in der Regel nicht abschrecken lassen, werden ungewollte Personen doch schneller bemerkt, ob von den Hausbesitzern selbst oder von den aufmerksamen Nachbarn.