Hochvolt- und Niedervolt-Halogenlampen

Halogenlampe

Halogenlampe © Nikola Spasenoski/Shutterstock.com

Um Lampen stets richtig anzuschließen, muss man den Unterschied zwischen Hochvoltlampen und Niedervoltlampen kennen. Gerade bei der Umrüstung von alten auf neue Leuchtmitteltypen muss man sehr genau auf die verwendeten Spannungen achten, da ansonsten die Lampen kaputtgehen können.

Während klassische Glühbirnen einfach ans Stromnetz im Haus angeschlossen werden konnten, ist dies bei vielen moderneren Leuchtmitteln nicht mehr der Fall. Denn viele Halogenlampen (ebenso wie alle LED-Lampen) arbeiten mit reduzierter Netzspannung (Schutzkleinspannung < 48 Volt, meist: 12 V), wofür ein Transformator zwischengeschaltet werden muss. Bei den meisten Leuchten für Niedervoltlampen ist dieser integriert.

Niedervolt-Halogenlampen: Vorteile und Nachteile

Ein entscheidender Vorteil von Niedervoltlampen ist, dass die Schutzkleinspannung ungefährlich bei Berührungen ist, während ein Stromstoß durch Hochvolt-Anschlüsse tödlich sein kann. Hiermit empfehlen sich Niedervoltlampen für besonders gefährdete Bereiche wie das Badezimmer. Außerdem sind Niedervoltlampen kleiner und somit platzsparender in die Einrichtung zu integrieren. Durch die höhere Lichtausbeute sinkt die Stromrechnung. Des Weiteren sind Niedervoltlampen in der Regel wesentlich langlebiger.

Nachteilig ist vor allem der höhere Anschaffungspreis, da ein Transformator zur Reduzierung der Netzspannung (230 V) vorgeschaltet werden muss. Dieser ist eine weitere potentielle Fehlerquelle: Für eine möglichst lange Funktionsdauer muss er so montiert werden, dass ausreichend Luft zirkulieren kann, ansonsten droht die baldige Überhitzung. Höhere Kosten verursacht es auch, wenn man Niedervolt-Halogenlampen dimmen möchte, da der benötigte Phasenabschnittdimmer deutlich teurer ist als ein Phasenanschnittdimmer für Hochvoltlampen.

Hochvolt-Halogenlampen: Vorteile und Nachteile

Da kein Transformator benötigt wird, können Hochvolt-Halogenlampen einfach an das Stromnetz im Haus angeschlossen werden. Zudem ist die Dimmbarkeit weniger komplex und kostengünstiger umzusetzen. Nachteilig vor allem die kürzere Lebensdauer, auch die größeren Abmessungen können ein Störfaktor sein.