Laterne basteln: Tipps zum Laternen selber machen

Laternen selber basteln

Mit diesen Laternen bringen Sie nicht nur Kinderaugen zum Strahlen. Basteln Sie mir unseren Ideen Ihre Laterne einfach selbst. ©Getty Image International/ Thomas Shanahan

„Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir…“, wenn an St. Martin die Kinder wieder singend durch die Straßen wandern, dürfen selbst gebastelte, bunt leuchtende Laternen nicht fehlen. Natürlich kann man auch einfach eine gekaufte Laterne nutzen, aber mit einer selbstgebastelten Laterne macht der St. Martins-Umzug doch gleich viel mehr Spaß.

Wir haben für Sie ein paar Tipps und Tricks, wie Sie mit viel Spaß ein paar kreative Stunden mit Ihren Kindern verbringen und für den St. Martins-Umzug einen echten Hingucker basteln.

 

 

Fledermaus, Einhorn, Schaf und Co.: Laternen aus Luftballons

Laterne aus Luftballon

Leuchtende Fledermäuse, Flamingos und Co. lassen sich perfekt aus Luftballons basteln

Bei den selbstgebastelten Laternen aus Luftballons haben Sie viele Möglichkeiten, kreativ zu werden. Ob schaurig schöne Monster, süße Einhörner und Flamingos, kuschelige Schafe oder flatterige Fledermäuse: gewappnet mit buntem Transparent- und Tonpapier können Sie Luftballons in wunderschöne, leuchtende Wesen verwandeln.

 

Sie brauchen:

  • Luftballon
  • Tapetenkleister
  • Transparentpapier
  • Tonpapier
  • Schwarzer Filzstift
  • Schere
  • Nadel
  • Draht
  • Bleistift
  • Alleskleber

 

  1. Luftballon vorbereiten

Als erstes rühren Sie den Tapetenkleister entsprechend der Packungsbeschreibung an. Reißen Sie das bunte Transparentpapier in verschieden große Schnipsel. Pusten Sie den Ballon auf und verschließen Sie ihn. Am einfachsten ist es, wenn Sie den aufgepusteten Luftballon mit der schmalen Seite nach unten auf ein Gefäß stellen. Gut eignet sich beispielsweise ein alter Blumentopf.

  1. Luftballon mit Transparentpapier bekleben

Streichen Sie den gesamten Luftballon mit Tapetenkleister ein. Tauchen Sie auch die Transparentpapierschnipsel in den Kleister und kleben Sie diese anschließend auf den Ballon. Diese können sich ruhig überlappen. Am unteren Rand, dort wo der Luftballons verknotet wurde, sollten Sie einen runden Bereich frei lassen, da dort am Ende der Laternenstab befestigt wird. Je nach Motiv kleben sie die Papierschnipsel in der von Ihnen gewählten Farbe kreuz und quer auf den Ballon, ruhig in mehreren Schichten (ca. fünf). Vergewissern Sie sich, dass alle Stellen gleichmäßig bedeckt sind. Nur so ist die Laterne am Ende fest und stabil.

  1. Luftballon trocknen lassen und einschneiden

Wenn Sie mit dem Bekleben fertig sind, lassen Sie den Luftballon trocknen (mindestens zwei Tage). Sobald die Laterne getrocknet ist, können Sie den Ballon im Inneren platzen lassen. Dazu stechen Sie mit einer Nadel in den frei gelassenen Bereich des Ballons, sodass die Luft langsam entweichen kann. Ist die Luft entweicht, können Sie den Ballon durch die Öffnung aus der Laterne nehmen.

  1. Laterne verzieren

Das Grundgerüst unserer Laterne steht nun. Sie können die Ränder der Öffnung nun noch sauber abschneiden, sodass eine kreisrunde Öffnung entsteht. Als nächstes kommt das Tonpapier zum Einsatz. Schneiden Sie aus diesem alles, was sie für Ihr Laternen-Wesen benötigen. Bei der Fledermaus aus unserem Beispiel fertigen Sie beispielweise Ohren, Flügel, Füßchen sowie Augen und Zähne aus Tonpapier und kleben alles später an den Korpus der Laterne. Weitere Details können Sie mit einem Filzstift direkt auf die Laterne oder aber das Tonpapier malen.

  1. Laternenstab befestigen

Damit Ihre Laterne am Ende schön leuchtet, müssen Sie nur noch den Laternenstab befestigen. Dazu spannen sie über die Öffnung der Laterne einen Draht, an welchen Sie den Laternenstab befestigen können. Am sichersten ist ein Laternenstab mir einem elektrischen Licht. Möchten Sie aber eine Kerze in die Laterne setzen, müssen Sie einen Kerzenhalter mit Kleber am Boden der Laterne befestigen. Dieser muss so mittig wie möglich in der Laterne sitzen, damit die Laterne kein Feuer fängt.

 

 

Strahlendes Häuschen: Laterne aus Milchpackung

Laterne aus Milchtüte

Wenn es schnell gehen soll: Laternen aus Milchtüten – einfach umgestaltet in leuchtende Häuschen

Schneller als eine Laterne aus einem Luftballon können Sie eine Laterne aus einer Milchpackung basteln. Ob kleines Hochhaus, strahlende Eule oder leuchtender Sternenhimmel – ausgestattet mit einem Cuttermesser können Sie viele schöne Formen in den Milchkarton schnitzen.

 

Sie brauchen:

  • Leeren Milchkarton
  • Eine spitze Schere oder ein Cuttermesser
  • Transparentpapier
  • Kleber
  • Draht
  • Farbe
  • Tonpapier, Perlen, Sticker etc.

 

  1. Milchpackung vorbereiten

Waschen Sie die Milchtüte vollständig aus und lassen Sie sie trocknen. Anschließend schneiden Sie den Boden der Milchpackung heraus.

  1. Laterne verzieren

Um beispielsweise ein Häuschen aus dem Milchkarton zu basteln, können Sie diesen zunächst komplett weiß bemalen. Am besten eignet sich dazu Acrylfarbe, da diese eine hohe Deckkraft hat. Die obere Spitze der Milchtüte können Sie rot, in der Form eines Daches bemalen.  Mit einem Bleistift skizzieren Sie dann Fenster und Türen auf der Laterne und schneiden diese anschließend mit dem Cuttermesser aus. Damit Ihre Laterne schön bunt leuchtet, können Sie die Fenster und Türen mit Transparentpapier bekleben.  Dazu schneiden Sie passend große Quadrate oder Rechteecke aus dem Transparentpapier, bestreichen die Ränder mit Klebstoff und kleben diese dann von innen in den Milchkarton. Den Boden können Sie entweder offen lassen oder ebenfalls mit Transparentpapier schließen. Von außen können Sie Ihre Laterne noch wunderbar mit Stickern, Perlen oder mit dem Filzstift verzieren.

  1. Laterne zum Leuchten bringen

Um den Laternenstab an Ihrer Laterne aus einer Milchtüte anzubringen, befestigen Sie einen Draht an der oberen Kante Ihrer Milchtüte. Dort lässt sich der Stab einhaken. Das Licht können Sie durch den Ausgießer stecken. In nur wenigen Schritten tauchen Sie so Ihre Laterne in ein wunderschönes buntes Licht.

 

 

Leuchtende Punkte erhellen die Straße: Laterne aus einer Dose

Laterne aus Dose

Einzelne kleine Löcher verbinden sich zu strahlenden Motiven bei einer Laterne aus einer Dose

Wenn Sie nicht der Fan von ausgiebigen Bastelstunden sind, dann empfehlen wir Ihnen eine Laterne aus einer Konservendose. Darin lassen sich wunderschöne Muster hämmern – von Sternen über wilde Kreise und einzelne Figuren.

 

Sie brauchen:

  • Ausgewaschene Konservendose
  • Draht
  • Nägel
  • Hammer
  • Zange
  • Schraubenzieher
  • farbiges Klebeband

 

  1. Dose vorbereiten

Zunächst müssen Sie die Dose auswaschen und die Beklebung, die meistens auf der Außenseite der Dose angebracht ist, lösen. Das geht am besten mit heißen Wasser. Wichtig ist, dass die Dose während des Löcher-Reinhämmerns nicht verformt. Entweder nutzen Sie dazu die Klebebandrolle und stecken sie in die Öffnung der Dose. Oder aber sie füllen die Dose mit Wasser und geben Sie zunächst für ein paar Stunden in ein Eisfach. So wird das Wasser zu Eis in der Dose und sie können mit Leichtigkeit Löcher in die Dose schlagen, ohne dass diese sich verformt.

  1. Löcher in die Dose schlagen

Bevor sie Löcher in die Dose schlagen, können Sie diese noch mit bunten Klebeband bekleben, oder aber sie lassen die Dose silbern. Damit das Licht vom Inneren der Dose nach außen kommt, können Sie viele einzelne Löcher in die Dose schlagen. Diese können Sie entweder wild über die Dose verteilen oder aber auch Figuren daraus kreieren, wie beispielsweise Sterne, Blumen etc. Wenn Sie ein Loch vergrößern möchten, nutzen Sie dafür einen Schraubenzieher.

  1. Laternenstab an der Dose befestigen

Um den Laternenstab an der Dose zu befestigen, müssen Sie am oberen Rand der Dose zwei gegenüberliegende Löcher in das Metall schlagen. Darin befestigen Sie den Draht und können nun den Laternenstab befestigen. Neben elektrischem Licht eignen sich in Dosen auch Teelichter, da die Brandgefahr nicht so hoch ist wie bei einer Laterne aus Papier.

 

 

Der Klassiker unter den Laternen: Laterne aus Pappe

Laterne aus Pappe

Bei Laternen aus Pappe stehen Ihnen viele tolle Motive zur Auswahl

Eine Laterne aus Pappe gehört zu den Klassikern unter den Laternen und ist sehr einfach zu basteln. Hier stehen Ihnen zahlreiche Motive, Farben und Formen zu Wahl.

 

Sie brauchen:

  • Laternenboden und -deckel, alternativ Käseschachtel
  • Transparentpapier
  • Tonpapier
  • Draht
  • Schere
  • Kleber

 

  1. Laternen aus Pappe vorbereiten

Wenn Sie für Ihren Laternenboden und den -deckel eine Käseschachtel nutzen wollen, müssen sie zunächst den Deckel vorbereiten. Dazu schneiden Sie einen großen Kreis aus dem Deckel der Käseschachtel heraus. Dort wird am Ende der Laternenstab befestigt. Für den Korpus der der Laterne nutzen Sie am besten Transparentpapier. Messen Sie die Größe für das Transparentpapier aus, indem Sie das Papier einmal um den Boden herumspannen. Die beiden Enden sollten sich überlappen, damit Sie zum Schluss zusammengeklebt werden können.

  1. Laterne aus Pappe verzieren

Bevor Sie das Transparentpapier an Laternendeckel und -boden befestigen, verzieren Sie dieses. Wenn Sie ein Tiermotiv wählen, beispielsweise eine Eule, sollten Sie nun Augen, Schnabel, etc. aus Tonpapier auf das Transparentpapier kleben. Auch wenn Sie sich für ein wildes Muster oder einen Sternenhimmel entscheiden, welche Sie aus Pappe oder ähnlichem fertigen: Bekleben Sie zunächst das Transparentpapier, da die Handhabung so wesentlich einfacher ist.

Sind sie zufrieden mit Ihrer Laterne, dann bestreichen Sie den oberen und den unteren inneren Rand des verzierten Transparentpapiers mit Kleber und befestigen dann den Laternenboden sowie -deckel an dem Papier.

  1. Licht an der Laterne anbringen

Damit Sie die Laterne zum Strahlen bringen, müssen Sie an dem Laternendeckel einen Draht anbringen. Dies geht am einfachsten, wenn sie seitlich zwei Löcher in die Pappe schneiden. Dort befestigen Sie den Draht, an welchem Sie dann den Laternenstab befestigen können. Entscheiden Sie sich für eine echte Kerze, so platzieren Sie den Kerzenhalter mittig, damit die Laterne nicht anfängt zu brennen.