Was bringen Energiesparlampen? Vor- und Nachteile

Was bringen Energiesparlampen?

Energiesparlampen © kryzhov/Shutterstock.com

Was ist eine Energiesparlampe? Als Energiesparlampen werden in der Regel kompakte Leuchtstofflampen (Gasentladungslampen) bezeichnet. Es handelt sich quasi um ‚Neonröhren‘ in moderner Bauform, die in klassische Fassungen wie E27 und G9 eingesetzt werden können. Gegenüber den guten alten Glühlampen bringen Energiesparlampen bis zu 75 % Energieeinsparung: Mit etwa 12 Watt kann eine hochwertige Energiesparlampe so hell leuchten wie eine 60-Watt-Glühbirne. Durch die Konkurrenz der noch effizienteren und wesentlich vielseitigeren LED-Lampen ist der Energiesparlampe allerdings keine große Zukunft beschieden.

Energiesparlampen-Vorteile

Die Energiesparlampen-Lebensdauer kann bis zu 15.000 Stunden betragen, während Glühbirnen für maximal 1.000 Betriebsstunden ausgelegt sind. Ein weiterer Fortschritt ist, dass es Energiesparlampen mit warmweißer, neutralweißer und tageslichtweißer Lichtfarbe gibt, ebenso wie in bunten Lichtfarben.

Energiesparlampen-Nachteile

Die Energiesparlampen eignen sich nicht für jeden Zweck, da sie erst nach einigen Sekunden in voller Helligkeit leuchten. Ein weiteres Problem ist, dass sie giftiges Quecksilber enthalten und daher nicht im Hausmüll entsorgt werden dürfen, sondern zur kommunalen Sammelstelle gebracht werden müssen. Energiesparlampen fangen außerdem relativ leicht an zu flackern. Nur die hochwertigsten und damit meist auch teuersten Energiesparlampen zeichnen sich durch eine sehr gute Farbwiedergabe aus. Zudem sind nur wenige Modelle dimmbar und das Finden eines kompatiblen Dimmers kann aufwendig sein.

‘Energiesparlampen‘ sind nur bedingt zu empfehlen

Fazit: Der Kauf von Energiesparlampen lohnt sich nur bedingt, in den meisten Fällen sind LED-Lampen die bessere Wahl. Denn die elektronischen Lampen verbrauchen noch weniger Strom, halten länger, leuchten sofort auf, flackern nicht und sind ebenfalls mit genau der gewünschten Lichtfarbe erhältlich.