Deckenventilatoren im Winterbetrieb

Hohe Heizkosten, aber kalte Füße? Ein weit verbreitetes Problem, für das es oft eine einfache Lösung gibt: Deckenventilatoren. Die allermeisten verbinden einen Ventilator mit der Aufgabe, für Abkühlung an schwülen Sommertagen zu sorgen. Wir erklären dir, warum Deckenventilatoren im Winter ebenso hilfreich sind wie im Sommer.

Mit einem Deckenventilator Heizkosten sparen

Das Gewicht von warmer Luft ist geringer als das kalter Luft. Deshalb steigt die warme Luft nach oben und es entsteht ein Temperaturunterschied zwischen der Raumdecke und den bodennahen Bereichen. Besonders stark ist dieser Effekt bei modernen Kaminöfen zu beobachten. Die produzierte Wärmeenergie konzentriert sich auf den Bereich über dem Kamin an der Raumdecke. Hohe Räume verstärken die vertikalen Temperaturdifferenzen zusätzlich.

Temperaturunterschied mit einem Deckenventilator ausgleichen

Mit einem Deckenventilator gelingt es, die warme Luft gleichmäßig im Raum zu verteilen und die Wärmeenergie wird nicht länger für Bereiche im Raum verschwendet, in denen sie nicht benötigt wird. Auf diese Weise kannst du mit einem Deckenventilator im Winter Heizkosten sparen.

Ein passender Deckenventilator ist das einfache Erfolgsgeheimnis für eine effiziente Luftzirkulation. Gerade, wenn mit einem Kaminofen geheizt wird, ist ein Deckenventilator ein probates Mittel, um die warme Luft möglichst weit und gleichmäßig innerhalb des Raumes und auch in andere Räume zu verteilen. Der Ventilator erhöht die Reichweite des Luftstroms.

Warum Deckenventilatoren im Winter sinnvoll sind:

  • Gleichmäßige Wärmeverteilung
  • Heizkosten sparen
  • Reichweite des Heizeffekts vergrößern

Gibt es spezielle Deckenventilatoren für Sommer und Winter?

Deckenventilator im Rechtslauf oder Linkslauf, im Vorwärtslauf oder Rückwärtslauf, für den Sommerbetrieb oder Winterbetrieb – das sind viele Begriffe, die sich alle auf die Betriebsart des Deckenventilators beziehen.

  • Vorwärtslauf oder Rechtslauf nennt man die Betriebsart im Sommer;
  • wenn es um Winterbetrieb geht ist die Rede vom Links- oder Rückwärtslauf.

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Oft erreicht uns die Frage: Vorwärtslauf oder Rückwärtslauf – was ist besser? Das kommt auf den Verwendungszweck an. Grundsätzlich bieten sich Deckenventilatoren mit Vorwärtslauf für den Sommer an, weil sie den Luftstrom direkt nach unten leiten, was auf der Haut als kühl empfunden wird. Beim Rückwärtslauf wird die Raumluft regelrecht vom Deckenventilator angesogen, um sie anschließend gleichmäßig zu verteilen. Vom Rückwärtslauf wird deshalb vorwiegend im Winter Gebrauch gemacht. Der Laufmodus kann also von der Jahreszeit abhängig gemacht werden.

Aber: Für jede Regel gibt es natürlich auch Ausnahmen. Bei Räumen mit hohen Decken kommt der Winterbetrieb an seine Grenzen. Bei Deckenhöhen über 2,80 m kann es sein, dass die warme Luft den Boden nicht erreicht. Es wird daher angeraten den Deckenventilator bei hohen Decken auch im Winter im Modus “Sommer” laufen zu lassen. So werden die Luftmassen gleichmäßig durchmischt. Stelle den Ventilator dann nur mit einer möglichst langsamen Rotation ein, damit die Luft nicht wieder abkühlt.

Es klingt zwar so, als müsse man sich gleich zwei Deckenventilatoren zulegen, um für jede Jahreszeit die optimale Temperaturregelung zu gewährleisten, doch die meisten Deckenventilatoren verfügen über beide Einstellungen. Sobald es warm wird, kannst du ganz einfach vom Rückwärtslauf zum Vorwärtslauf wechseln und andersherum. Achte einfach auf einen entsprechenden Vermerk auf den Produktdetailseiten unserer Deckenventilatoren.

Das solltest du beim Winterbetrieb beachten:

  • Für eine effektive Nutzung im Rückwärtslauf sollte der Raum nicht höher als 2,80 m sein
  • Deckenventilator mittig an der Zimmerdecke montieren
  • Geringe Rotationsgeschwindigkeit einstellen