Gutes Terrassenlicht bringt viele Vorteile

Terrassenbeleuchtung

Terrassenlicht © Photographee.eu/Shutterstock.com

In den warmen Frühlings- und Sommermonaten wird die Terrasse als erweitertes Wohnzimmer, als Esszimmer, Arbeitsraum und Spielzimmer genutzt. Eine ebenso funktionale wie schöne Terrassenbeleuchtung ist daher ein großer Gewinn für das Leben zuhause. Die Terrassenlichter schaffen Atmosphäre, zeichnen die Linien der Architektur nach und vergrößern dabei den Raum.

So können Sie Ihre Terrasse beleuchten

Ein wesentlicher Faktor bei der Planung der Terrassenbeleuchtung ist natürlich die Größe der Terrasse. Grade kleine Terrassen erfordern eine Beleuchtung, die möglichst wenig Platz beansprucht. Hier haben sich beispielsweise Wandleuchten und Bodeneinbaustrahler bewährt. Ebenso ist es möglich, Gartenleuchten mit Erdspieß zu verwenden, indem sie entlang des Terrassenrandes in die Beete bzw. den Rasen gesteckt werden.

Wichtig ist es auch, auf kurze Kabelführungen zu achten, denn herumliegende Stromkabel werden schnell zur gefährlichen Stolperfalle. Dieses Problem entfällt bei Solar-Terrassenlicht, welches allerdings eine ausreichende Sonneneinstrahlung verlangt. Auch batteriebetriebenes Terrassenlicht ist eine beliebte Option, bei der die Terrasse kabelfrei bleibt. Wenn die Terrasse teilweise überdacht ist, empfiehlt sich eine schöne Hängeleuchte über dem vorm Regen geschützten Tisch.

Lichte und schattige Bereiche kombinieren

Für eine stimmungsvolle Terrassenbeleuchtung kombiniert man idealerweise die drei Komponenten Allgemeinbeleuchtung, Zonenbeleuchtung und Stimmungslicht. Ziel ist ein gut verteilter Lichtschein mit hellen und dunkleren Bereichen, der sowohl entspannend als auch anregend wirken kann. Besonders atmosphärisch wird das Terrassenlicht, wenn man direkte und indirekte Beleuchtung kombiniert. Auch dimmbare Terrassenlichter, welche flexibel auf die Helligkeitsverhältnisse von Abend, Dämmerung und Nacht reagieren können, tragen sehr zu einer schön beleuchteten Terrasse bei.

Vorteilhaft an LED-Terrassenlicht ist, dass keine Insekten angelockt werden, da Leuchtdioden kein ultraviolettes Licht produzieren, dass den Plagegeistern zur Orientierung dient. Natürlich sind auch die guten alten Öllampen und Kerzen eine gute Option für die Terrassenbeleuchtung, wobei sie in erster Linie als ergänzende Stimmungslichter genutzt werden und nicht, um eine gute Grundhelligkeit zu liefern. Im Wind flackernde Flammen können sehr zu einer gemütlichen Lichtstimmung beitragen.

Terrassenlicht und Sicherheit: Der IP-Schutz

Regen und herumwirbelnder Staub können Außenleuchten ganz schön zusetzen. Daher ist bei Terrassenlicht immer auf die IP-Schutzart zu achten, deren zwei Ziffern den Schutzgrad gegen das Eindringen von Festkörpern und Flüssigkeiten angeben. In der Regel genügt IP44-Schutz gegen Spritzwasser.