Reflektorlampen

Beleuchtung mit Reflektorlampen

Reflektorlampen © Only Fabrizio/Shutterstock.com

Reflektorlampen sind mit einer Innenverspiegelung ausgestattet, die die Lichstrahlen bündelt bzw. streut und somit gezielt in bestimmte Richtungen lenkt. Häufig handelt es sich um aufgedampfte Metallschichten. Auch die Form des Kolbens spielt bei der Lichtlenkung eine wesentliche Rolle. Gerichtetes Licht eignet sich hervorragend zur Beleuchtung ausgewählter Bereiche, ob für die optimalen Sichtverhältnisse bei Arbeitsschritten oder für die dekorativen Akzente in der Einrichtung.

Gezielte und zweckmäßige Beleuchtung mit Reflektorlampen

Bei den meisten Reflektorlampen handelt es sich um Glühlampen oder Entladungslampen, denn bei LEDs ist der Lichtaustritt ohnehin stärker gebündelt. Selbstverständlich gibt es aber auch LED-Reflektorlampen. Hierbei kommen Linsen zum Einsatz, die eine noch wesentlich flexiblere Lenkung des austretenden Lichtbündels erlauben. Entscheidend für den Anwender ist letztlich der Abstrahlwinkel. Eine grundlegende Unterscheidung besteht demnach zwischen Spotlampen (Engstrahlern) und Floodlampen (Breitstrahlern).

Kaltlicht-Reflektorlampen

Die Möglichkeiten von Reflektoren beschränken sich allerdings nicht nur auf die zielgerichtete Ausrichtung der Helligkeit. Dichroitische Filter reflektieren nur ausgesuchte Wellenlängen. Ein häufig erwünschter Effekt von Reflektorlampen ist die Ableitung der Wärmestrahlung (infrarotes Licht) nach hinten, beispielsweise bei der Beleuchtung von wärmeempfindlichen Kunstwerken. Bis zu zwei Drittel der Hitze können auf diese Weise nach hinten abgeleitet werden. Auch in der Medizin erweisen sich Kaltlicht-Reflektorlampen als hilfreich.

Bei der Verwendung von Kaltlicht-Reflektorlampen ist unbedingt genau auf den Einsatzort zu achten! Deckeneinbaustrahler beispielsweise können überhitzen, wenn ein Großteil der Wärme nach hinten abgeleitet wird! Auch die Deckenverkleidung und andere Materialien können empfindlichen Schaden nehmen!