Glühlampen

Glühlampen

Glühbirne © Billion Photos/Shutterstock.com

Als Glühlampen gelten alle elektrischen Lampen, deren Licht einem stark erhitzten und dadurch glühenden Draht aus Wolfram entstammt. Eine andere Bezeichnung für Glühlampen ist Temperaturstrahler, da der überwiegende Teil der abgegeben Strahlung im für das menschliche Auge nicht sichtbaren infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums liegt und somit als Wärmestrahlung entweicht. Nicht zuletzt aufgrund dieser Ineffizienz sind die meisten Glühlampen, zumindest als Neuware, von der EU als für den Handel verboten erklärt worden.

Der Aufbau einer Glühlampe

Aufbau Glühbirne

Aufbau Glühbirne © Lampe.de

Der glühende Metalldraht wird von einem mit Gas gefüllten oder luftleeren Glaskolben umgeben. Die typische Birnenform der klassischen Edison-Glühlampen hat dazu geführt, dass Glühlampen im alltäglichen Sprachgebrauch auch generell als Glühbirnen bezeichnet werden. Das Glühen des Drahtes wird erreicht, indem elektrische Ladungsträger (Elektronen) zwischen negativen und positiven Spannungspolen fließen, wie bei quasi allen elektrischen Geräten und Betriebsmitteln.

 

Der grundlegende Aufbau aller Glühlampen ist gleich, wobei es viele Varianten gibt, die sich durch wichtige Details unterscheiden. Bei den Halogenlampen handelt es sich um Glühlampen, die Halogene oder andere Edelgase enthalten, um die Lebensdauer des Wolframdrahtes bei gleichzeitiger Energieeinsparung zu verlängern. Während die klassischen Glühbirnen (E27-Sockel) und Glühkerzen (E14-Sockel) mit der normalen Netzspannung von 230 Volt arbeiten, haben die sog. Niedervolt-Halogenlampen einen vorgeschalteten Transformator (Trafo), der diese bei Kontakt zum ebenfalls stromleitenden menschlichen Körper lebensgefährliche Spannung in eine Schutzkleinspannung verwandelt.