Mittlere Nennlebensdauer

Mittlere Nennlebensdauer

Mittlere Nennlebensdauer © Lampe.de

Sie gibt dem Verbraucher eine (mehr oder weniger) aussagekräftige Information darüber, wie lange er das Produkt benutzen kann. Die EU-Kennzeichnungspflicht für Lampen schließt diese Angabe zur Lebensdauer des Produkts mit ein. Im Folgenden fassen wir das komplexe Thema für Sie leicht verständlich zusammen.

Um die Aussagekraft der mittleren Nennlebensdauer vollständig zu verstehen, muss man sich mit Begriffen wie Nennlebensdauer, Bemessungslebensdauer, Nutzlebensdauer etc. und komplizierten physikalischen Tests auskennen. Wer soll da noch durchblicken, zumal Lampenhersteller von Seiten des EU-Gesetzgebers zwar zur Angabe der Lebensdauer, aber nicht zu verbindlichen Prüfverfahren verpflichtet sind? Keine Panik! Verbraucher können sich als zusammenfassende Regel leicht merken, dass die mittlere Nennlebensdauer die Lebensdauer bei durchschnittlichem Gebrauch beziffert.

Glühlampen und Leuchtstofflampen

Bei Glühlampen und Leuchtstofflampen bezieht sich der Wert üblicherweise auf die Anzahl der Betriebsstunden, nach denen die Hälfte von mindestens 20 Lampen noch funktionsfähig ist.

LED-Lampen

LED-Lampen haben keine direkten Verschleißteile, allenfalls die vorgeschaltete Elektronik kann ‚sterben‘. Zudem nimmt der Lichtstrom mit den Jahren leicht ab. Bei Leuchtdioden bezeichnet die mittlere Nennlebensdauer die durchschnittliche Anzahl der Betriebsstunden, nach denen 70 % des ursprünglich erreichten Lichtstroms verbleiben (Nutzlebensdauer). Helle LED-Lampen können also oftmals noch deutlich länger genutzt werden!

Zu empfehlen: Qualitätsware von seriösen Herstellern

Die Aussagekraft der mittleren Nennlebensdauer ist stark von der Seriösität des Herstellers abhängig. Schwarze Schafe versuchen, ihre billige Fernost-Ware durch falsche Angaben ‚aufzuwerten‘. Seriöse Hersteller hingegen untertreiben lieber, als ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.