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Beleuchtung mit LED-Lampen: So funktionierts

 
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Beleuchtung mit LED-Lampen: So funktionierts
 

Was sind LED-Leuchten?

Als Thomas Alva Edison vor über 130 Jahren die praxistaugliche Glühlampe entwickelte, revolutionierte er damit die Welt. Dank seiner Erfindung war es fortan möglich, auch ohne Kerzenlicht und Öllampen Räume, Straßen und öffentliche Plätze auszuleuchten. Heute stehen Hochleistungs-LEDs in sämtlichen Lichtfarben zur Verfügung. In vielen weiteren Bereichen sind Leuchtdioden allen anderen elektrischen Lichtquellen überlegen, etwa in der Lichtausbeute, der Lebensdauer und dem Energieverbrauch.

Seit wann gibt es LED-Lampen? 

Im Jahr 1962 entwickelte Nick Holonyak Jr. bei General Electric die erste sichtbare LED. Seit den 1990er-Jahren eignen sich LED-Leuchtmittel (englisch: Light Emitting Diode, lichtemittierende Diode) dank effizienter blauer LEDs auch für die Allgemeinbeleuchtung.

Wie funktioniert LED-Beleuchtung?

Um zu verstehen, wie LEDs funktionieren, hilft ein kurzer Blick auf das Licht selbst: Licht ist der Oberbegriff für die für uns sichtbaren Frequenzen der elektromagnetischen Wellen. Nur innerhalb eines verhältnismäßig kleinen Wellenspektrums sind diese sichtbar. Sie sorgen nicht nur für Helligkeit, sondern auch für die Wahrnehmung von Farben.

Bei LED-Leuchtmitteln oder vielmehr LED-Chips werden lichtemittierende Halbleitermaterialien, die in Schichten angeordnet sind, verwendet. Im Inneren befindet sich ein winziger Halbleiterkristall, der beim Anlegen von Spannung Elektronenbewegungen erzeugt und dadurch Licht aussendet. Halbleiter sind in der Physik Festkörper, die – sobald sie unter Gleichspannung stehen – Licht einer bestimmten Wellenlänge “emittieren” bzw. ausstrahlen. Die Wellenlänge bestimmt die jeweilige Lichtfarbe. Energie wird somit in Licht umgewandelt. Der gesamte Prozess nennt sich Elektrolumineszenz.

LED-Lampen Vorteile

LED-Lampen Nachteile

hohe Energieeffizienz Licht kann kalt wirken
geringer Stromverbrauch günstige LEDs haben oft schlechtere Farbwiedergabe
sehr lange Lebensdauer  
sofortige volle Helligkeit  
große Farbauswahl  
geringe Wärmeentwicklung  

Warum leuchten LEDs in verschiedenen Farben?

Die Farbe, in der eine Leuchtdiode leuchtet, hängt dabei von dem verwendeten Halbleitermaterial ab. Hier liegt auch der Hauptgrund, warum erst vor relativ kurzer Zeit blau leuchtende LEDs entwickelt werden konnten – die passenden Halbleiter mussten erst gefunden werden. 

RGB-LEDs bestehen aus drei Dioden, jeweils einer für die Grundfarben Rot, Grün und Blau. Sie können sogar in verschiedenen Lichtfarben leuchten, die wunschgemäß anwählbar sind. Dabei gibt es sowohl die Möglichkeit, nur die Grundfarben zu benutzen, als auch die Option, durch verschiedene Techniken der Farbmischung nahezu jeden beliebigen Farbton zu erzeugen.

Weißes LED-Licht entsteht meist durch eine blaue LED, deren Licht über eine Phosphorschicht teilweise in andere Farben umgewandelt wird. LED-Leuchten mit wählbarem durchlaufendem Farbwechsel sorgen für atmosphärische Abwechslung; idealerweise bieten sie zudem eine Farbstop-Funktion, die besonders angenehme Lichtfarben festhält.

Wie hell leuchten LED-Lampen?

Seit der Entwicklung der ersten roten LEDs hat sich die Effizienz der Technologie kontinuierlich verbessert. Moderne LEDs erreichen heute eine deutlich höhere Lichtausbeute als frühere Generationen und haben sich zur wichtigsten Technologie für energieeffiziente Beleuchtung entwickelt. Es entstanden hocheffiziente Leuchtdioden, die bei Signalleuchten und elektronischen Anzeigetafeln die vorher eingesetzten Glühlampen verdrängten. LED-Leuchten für den Garten können, insbesondere bei warmweißen Lichtfarben, weniger Insekten anziehen als viele andere Lichtquellen, da sie in der Regel nur geringe UV-Anteile im Licht enthalten. Du erkennst die Helligkeit an der Angabe zum Lichtstrom in Lumen.

 

Von Modellen mit wenigen hundert bis zu LED-Leuchten mit vielen tausend Lumen ist alles erhältlich. Als Vergleichswert kann man sich leicht merken, dass 

  • eine 40-Watt-Glühbirne etwa 400 Lumen und 
  • eine 60-Watt-Glühbirne etwa 700 Lumen hervorbringt.

Anders als bei klassischen Glühlampen steht die Watt-Zahl bei LEDs nicht für die Helligkeit, sondern für den Stromverbrauch. Entscheidend für die Helligkeit ist der Lumen-Wert. So erreichen moderne LEDs die Helligkeit einer 60-Watt-Glühlampe oft schon mit weniger als 10 Watt, bei Spitzenmodellen sind Energieeinsparungen von bis zu 90 Prozent möglich.

Anwendung von LED-Leuchten

Weitere Vorteile der Leuchtdioden sind ihre geringe Betriebstemperatur und die kompakte Bauweise, welche völlig neue Leuchten-Designs ermöglicht. Mit ausrichtbaren LEDs lassen sich ebenso pointierte Lichtakzente setzen wie große Räume taghell ausleuchten

  • Damit eignen sich LEDs auch optimal für die indirekte Beleuchtung von Möbelstücken oder Räumen. 

  • Eine beliebte Variante, das Bett mit LED-Beleuchtung zu gestalten, ist es, farbige LED-Strips unter die seitlichen Kanten zu kleben. 

  • Ein Badspiegel mit LED-Beleuchtung sorgt dafür, dass man stets alle Details erkennen kann. 

Wie bei jeder sehr hellen Lichtquelle sollte man nicht direkt in das Leuchtmittel blicken. Wichtig für eine angenehme Beleuchtung sind daher blendfreie Leuchten und eine geeignete Positionierung der Lichtquelle.

Austauschbare und nicht austauschbare LED-Lampen

Für nahezu alle gängigen Lampenfassungen wie E27 und G9 gibt es LED-Lampen mit passendem Sockel. Bei vielen LED-Leuchten sind die Lampen allerdings fest verbaut und können nicht gewechselt werden. 

LEDs besitzen eine sehr lange Lebensdauer von häufig 25.000 bis 50.000 Betriebsstunden. Im Laufe der Zeit nimmt die Helligkeit langsam ab, weshalb die Lebensdauer meist über den Zeitpunkt definiert wird, an dem noch etwa 70 % der ursprünglichen Lichtleistung vorhanden sind.

Kann man LED-Leuchten dimmen?

Es sind nicht alle LED-Lampen dimmbar, aber entsprechend als dimmbar gekennzeichnete Produkte sind in großer Bandbreite erhältlich. Bei vielen Leuchten mit fest eingebauten LED-Lampen sind Dimmer integriert, die auf das Leuchtmittel abgestimmt sind. Moderne LED-Leuchten lassen sich über kompatible LED-Dimmer sowie Smart-Home-Systeme komfortabel steuern. Dabei sollte der Dimmer auf den jeweiligen Lampentyp abgestimmt sein, da unterschiedliche Leuchtmittel unterschiedliche Anforderungen haben.

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